Sonntag, 7. Oktober 2012

Zukunft?

Heute habe ich intensiv über die Zukunft nachgedacht. Mir ist im Moment absolut nicht klar, in welche Richtung es weitergeht. Ich werde wohl wieder mit kleinem Pensum beginnen und den Internetshop betreuen.

Aber sonst?

Für was habe ich in den letzten 3 Jahren die grossen Projekte aufgebaut? Das war alles Vorarbeit für die kommenden 10 Jahre. Jedes dieser Projekte hätte gute Wartungsarbeit generiert und mir auch Freude bereitet. Meine Arbeit wäre auf lange Zeit gesichert gewesen.

Und nun?

Ein Scherbenhaufen.

Die grossen Projekte sind abgegeben. Profitieren können andere.

Warum muss ich diese Erschöpfungsdepression haben?
Warum ist unser neues Haus nicht fertig?
Warum?



Die Zukunft liegt für mich in Nebel gehüllt.
Nicht fassbar.
Im Moment nicht planbar.

Nochmals von vorne beginnen - aber woher nehme ich die Energie?


Samstag, 6. Oktober 2012

Dänemark

Am Samstag habe ich meinen Sohn R. wieder gesehen. Wir haben geplaudert und es war sehr kurzweilig und gemütlich. Bei einem Coupe Dänemark und warmem Herbstsonnenschein haben wir unsere Gedanken ausgetauscht.

Wir wollten uns schon lange sehen, aber die Depression und das Zügeln haben immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nach 3 Stunden war ich dann müde und wir verabschiedeten uns auf ein nächstes Mal.

Der Tag war ein guter Tag.


Freitag, 5. Oktober 2012

Relativ


Albert Einstein (1879 - 1955): Alles ist relativ

Was in der Physik von diesem genialen Vordenker bis heute seine Gültigkeit hat, kann eigentlich auch in das Private und Emotionale übertragen werden.

Was ist meine Erschöpfungsdepression im Verhältnis zum Leid dieses jungen Mannes? Und doch ist er voller Freude, seine Augen strahlen ... er hat Mut und Zuversicht:

http://youtu.be/cD32zEin854


Was ist meine Erschöpfungsdepression im Verhältnis zum Leid von Sepp Epp? Einer der immer das Gute sieht, auch wenn rings um ihn alles zusammenzubrechen scheint. Der für eine Reparatur seines Traktors eine Kuh opfern muss und mit seiner Gesundheit ärgste Probleme hat?

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=462411ae-a0bd-4c36-a8d2-d42109187e16


Alles ist reltaiv... eigentlich geht es mir gut !




Sonnenuntergang am 20.11.2005 mit Blick nach Westen (Rigi mit Sendeturm, Pilatus und Zürcher Oberland. Sicht weit über 90km !)



Donnerstag, 4. Oktober 2012

Ronin

Elia Cmiral schrieb die Musik
John Frankenheimer machte den Film
Jean Reno und Robert de Niro in den Hauptrollen

Auch nach 14 Jahren ist der Film Ronin ein Mysterium. Man wird nie erfahren, was der Inhalt des Koffers war... Aber alle jagen ihm nach, koste es, was es wolle.

Parallelen zum Leben?
Etwas nachjagen, das es nicht wert ist?

Für Projekte
Für die Kunden
Für Ertrag
Für Erfolg

Zu welchem Preis?

Die Gesundheit bleibt auf der Strecke.
Man verrät Ideale.
Man verliert sich.
Man verliert die Mitte






Mittwoch, 3. Oktober 2012

Zeit-Sklaven

Heute habe ich in der Post wieder einmal eine Gratis-Nummer eines IT-Heftes erhalten, das ich nie im Leben kaufen würde - aber früher doch auch schon oft immer mal wieder angesehen habe. Mich haben diese tendenziösen "Berichterstattungen" schon damals immer genervt.

Aber heute hat ein Texter den Vogel abgeschossen:

"Mit den neuen Tablets und Smartphones immer und überall über die cloud auf Firmendaten und Informationen zugreifen - und vor allem: Immer und überall erreichbar sein".

Aha.

Auch wenn der Schreiberling für diesen Käse wohl sicher ein Honorar erhalten hat, ist den Verantwortlichen des IT-Heftes offenbar nicht klar, wie weit sie mit solchen Schrottbeiträgen bereits hinter den wirklichen Trends hinterher hinken.

 

Zum Luxus der aktuellen Phase zählt es, eben gerade NICHT "immer und überall" erreichbar zu sein. Gezielt und ganz bewusst abwesend zu sein. Nicht verfügbar zu sein, sich rar machen.

 Mein Ziel für das nächste Jahr!

Das wird mir garantiert auch helfen, wieder aus der Depression zu finden.









Dienstag, 2. Oktober 2012

Federleicht - schwer

Heute war ein guter Tag für mich. Er begann zwar etwas früh und mit innerer Unruhe und unguten Gefühlen, aber ich konnte nachher wieder schlafen.

Der Tag fühlte sich federleicht an, wie die Wolken, die ich um 0730 Uhr fotografiert habe:


Alles klappte irgendwie, alles kam wieder ins Lot und meine Sorgen um das neue Heim wurden etwas kleiner.

Doch am Abend hatte meine Frau einen Dämpfer und war sehr traurig, weil sie sich in der Zwischenlösungswohnung nicht wohl fühlt. Das begreife ich, man ist einfach irgendwie nicht zuhause, obwohl man alles hat, was man braucht. Aber nach dem wir eigentlich seit dem Frühling einpacken und vorbereiten und uns unglaublich viele Gedanken machen mussten, was wir genau in welches Lager stellen, möchte man doch irgend einmal seine Sachen wieder in den eigenen vier Wänden einräumen.


Hoffentlich bald.

Montag, 1. Oktober 2012

Auslöser


Setze einen Baum
Schreibe ein Buch
Baue ein Haus

Aber baue NIEMALS ein Haus im Mittelland.

Ich lobe mir die appenzellischen Handwerker, für die Termintreue noch gilt.
Für die Qualität an oberster Stelle steht.
Die am Samstag arbeiten.
Die am Sonntag das Haus abdecken, wenns schifft.


Im Mittelland kann man man nur um eines bitten:

Lieber Gott, wirf Hirn vom Himmel.

Und:

Lieber Gott, wirf danach noch einwenig Engagement und Einsatz nach.

Danke.


Heute bin ich nahe an einer Angstattake vorbeigeschrammt. 1/2 Temesta am Mittag hat das Schlimmste verhindert. Mein Stimmungsniveau ist arg tief, es braucht nicht mehr viel und es geht los...